Sonntag, 5. Oktober 2014

#46 - siebenundachtzigtausendachthundertvierzig Minuten


Wow, das klingt viel. Das ist viel.

2 Monate, die ich nicht mehr meine Familie umarmt habe. 61 Tage, die ich nicht mehr in meinem Zimmer war, nicht mehr den Geruch von zuhause gerochen habe, den ich so liebe. 1.464 Stunden ohne wirklichen Obsatsalat und Volvic und, nicht zu vergessen, Mamas Bouletten! 87.840 Minuten, die ich nicht mehr auf deutschem Boden war. 5.270.400 Sekunden außerhalb meiner gewohnten Umgebung, (fast) ohne meine Freunde und all dem, was ich liebe.

Das alles sind die letzten zwei Monate. 
Aber es sind auch 2 Monate, in denen ich selbstständiger geworden bin. 61 Tage in meinem Tagebuch, nein, fast keine Abenteuer, sondern eben einfach das Leben. 1.464 Stunden des dick werdens mit anderen Leckereien. 87.840 Minuten, in denen ich viel neues dazugelernt habe. 5.270.400 Sekunden seit ich meinen Traum lebe.

Viel Spaß mit diesem Video:-)

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Sonntag und eine schöne Woche, ich liebe und vermisse euch!
Und Danke für alles!♥

Donnerstag, 2. Oktober 2014

#45 - Mein Herz schlägt höher in der Höhe

Jaa.. Auf einen Hügel wandern ist zwar nicht das gleiche wie klettern, aber nah dran. Ok nicht, aber die Höhenluft und der Ausblick sind zumindest ähnlich :-) Achja, wie ich klettern doch vermisse!

Hallo ihr Lieben!


Am Sonntag sind wir auf einen Campingplatz in Bialet Masse gefahren, nicht um zu campen, sondern weil mein Gastvater und -bruder angeln und Ale und ich ein Gipfelchen erklimmen wollten. Okay, statt hier jetzt noch ewig zu erzählen, lass ich einfach mal die Bilder sprechen.

Ach und das Video, das ich mal eben zusammengeschnitten hab :-)
wenn das nicht funktionieren sollte, hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=jlKvlOMFr4Q



"Wer einen Freund gefunden hat, hat einen Schatz gefunden."


Was 'n Klischee! :-D Dieses Bild widme ich Nico haha

Na dann, machts gut,
besos y un abrazo,
Henriette



Dienstag, 30. September 2014

#44 - Anekdote des Tages °1

¡Buenas noches!
Heute (naja gestern, aber ich war noch nicht schlafen, deshalb ist es noch heute) in der Kantine, ich war gerade dabei mir mein Sandwich de Milanesa (zu deutsch Schnitzel im Brötchen) abzuholen, als sich ein Junge neben mich stellt und sagt "Ich hab Hunger". Zuerst hab ich ihn nicht gehört, aber nachdem er dann einmal "Hallo" gesagt hat, hab ich dann auch das "Ich hab Hunger" verstanden und wir haben noch ein bisschen geschnackt. Fand ich ja soo cool, die meisten anderen können immer nur Schimpfwörter, aber dieser Satz ist ja echt einer den man zum überleben braucht! :-) Und wenn man dadurch noch ein Gespräch anfangen kann - umso besser!

Besos, besonders an mein Schwesterherz!

Sonntag, 28. September 2014

#43 - festejamos la primavera

Frühling feiern? Wie kommt man denn darauf?
Gute Frage. Aber man kommt drauf.

Kleine Anekdote zu primavera: In der siebten Klasse, meinem ersten Spanischjahr, hatten wir ein Lied namens "de colores". Jetzt stellt euch vor, Henriette, 12 süße Jahre jung, alle Wörter die sie damals auf Spanisch kannte waren helado, sol, hermano/a, playa, pueblo, habitación, primo/a und vielleicht noch ein paar Verben. In jenem Lied kam dann auch das Wort 'primavera' vor (la primavera war es glaub ich) und wir sollten darüber nachdenken, was der Text denn auf deutsch heißen sollte. Klein Henriette meldet sich also: "Die Cousine Vera?" Nicht ganz, knapp daneben ist auch vorbei. Naja, jetzt weiß ich dass es der Frühling ist :-D

Und damit ein ♥liches Willkommen zu einem neuen Poooooost!
Diesmal also über letzten Sonntag! 

Viel zu übermüdet (nämlich nach nur zwei Stunden Schlaf, nein wir waren nicht feiern...) sind wir, also Meli, Luci und ich, um sechs aufgestanden und haben uns fertig gemacht, um dann noch ungefähr eine Stunde zu warten, da eine Freundin von Meli ihr Handy wohl aus und somit auch keinen Wecker hatte. Aber no importa jajaja. (Das "jajaja" an dieser Stelle wie ein kehliges chachacha denken) Dann sind wir also losgefahren, erst nach Córdoba und von dort aus nach Villa Carlos Paz. Ungefähr die ganze Welt, naja vielleicht auch nur die gesamte Bevölkerung der Provinz Córdoba, ist an diesem Tag nach Carlos Paz gefahren. So konnte es einem zumindest vorkommen, denn am Terminal in Córdoba gingen 90% aller Busse nach Carlos Paz und überall standen Busfahrer herum und haben die Tickets verkauft. Die waren sogar ziemlich günstig, also für argentinische Verhältnisse mehr oder weniger, aber wir hatten sie teurer erwartet. Fünfunddreißig Pesos, circa drei Euro, für hin und zurück, jeweils 40 Minuten Fahrt. Und dieser Tag war schon die ganze Woche davor Thema in der Klasse und überall, was in Anbetracht der argentinischen Spontanität wirklich viel Zeit ist! Gegen halb zehn/zehn kamen wir in Carlos Paz an, der Weg dahin war, zumindest wenn ich nicht geschlafen hab, sehr schön, denn Carlos Paz liegt in den Sierras (Bergen) an einem See. Wo dann letztendlich alle hinwollten waren die Wiesen am Ufer des Sees entlang einer Promenade. 
Promenade, ging noch viel weiter
Es war eine wahnsinnige Hitze, mir wurde am nächsten Tag von fünf Leuten gesagt, dass mein Gesicht farbig geworden wäre :-D Was soll das denn im Sommer werden? Auf jeden Fall haben wir dort dann noch einige andere Leute aus der Schule getroffen, aus meinem Kurs und der anderen Parallelklasse, wie gesagt, es waren vieeeeeleeeee Menschen. Zuerst haben uns dann einfach irgendwo auf den Rasen gesetzt und Mate getrunken, ich durfte sogar servieren. Und so saßen viele Leute da. Später sind wir dann, in der Hoffnung auf eine annehmbarere Toilette als es ein Dixi ist, ins Stadtzentrum zu einer Tanke gelaufen und haben dort unser Mittagspäuschen abgehalten, die Hitze nahm stetig zu. Und ich glaube Google Wetter echt nicht, dass es "nur" 29°C waren! Nachdem wir dann unsere Thermoskanne für die nächste Materunde aufgefüllt haben (jaaa, hier gibt es an Tankstellen Automaten für heißes Wasser und auch die Essensstände auf dem Gelände haben heißes Wasser verkauft), haben wir uns auch schon wieder zurück auf den Weg zum Gelände gemacht. Dort suchten wir dann ewig solche überdachten Fahrräder, also die Ausleihstation dieser, leider vergeblich. Stattdessen haben wir ein Siesta im Gras gehalten und einfach ein bisschen gegammelt. 

Irgendwann wurde es dann aber später, sodass wir uns auf den Weg zu den Bühnen begeben haben. Zwei gab es, eine mit Electro, wo uns aber definitiv zu viel gekifft wurde (es roch fast wie im Amsterdamer red light district), weshalb wir dort nur ganz kurz waren, bevor wir uns zur Hauptbühne begeben haben. 
Hauptbühne von weitem
Dort waren dann einige musikalische Acts und vor allem viele vieeleeeeee Menschen, der Moderator sagte es wären 120.000 gewesen. Einhundertzwanzigtausend. EINHUNDERTZWANZIGTAUSEND! Das ist einfach mal die doppelte Bevölkerung meiner Heimatstadt und die fünffache meiner argentinischen Stadt! Und trotzdem standen wir recht weit vorne, jajaa :-D Und die Leute sind bei einigen Acts richtig ausgerastet, will mir nicht vorstelllen wie das bei den Hauptacts gewesen sein muss, die haben aber wohl erst gegen eins angefangen. 

Irgendwann taten uns dann aber allen die Füße weh und wir waren müde, also haben wir uns entschlossen zu gehen, das war so gegen halb eins und wir hatten noch den Rückweg vor uns, außerdem war am Montag ja nichtsdestotrotz Schule. Von der "Festwiese" bis zum Terminal waren es locker nochmal 30 Minuten Fußmarsch, man kann sich vorstellen wir vier todmüde und geschafft, Taxis waren keine in Sicht und fahren wollte uns auch keiner.. Wir waren also grade dabei, uns mit unserem Schicksal abzufinden (ironischen Unterton beim lesen nicht vergessen), als plötzlich zwei Jungs, vielleicht so 18 bis 20 Jahre alt, uns irgendwas zugerufen haben. Waren keine skurrilen Typen, sogar ganz schick mit Hemd, also hat Meli sie gefragt, ob sie uns denn zum Terminal fahren könnten. Und siehe da! Binnen zehn statt dreißig Minuten waren wir am Terminal, hatten uns sogar noch gut unterhalten und ich hatte was aufregendes für mein Tagebuch, also war das doch muy bien! Von dort aus haben wir uns dann auf den Rückweg gemacht, den wir wahrscheinlich alle fast komplett verschlafen haben, und als wir dann um 2:45 (nach einem fünfminütigen Fußmarsch, der eher wie fünfzig Minuten erschien) wieder zu Hause ankamen waren wir einfach nur froh, uns ins Bett schmeißen zu können. 
zugemüllte Straße und Villa Carlos Paz bei Nacht
Am nächsten Tag waren dann auch alle richtig schön fertig, einige kamen am Morgen erst wieder, man kann es sich ungefähr so vorstellen, wie die Leute die auf der Fusion waren und am Montag erst wiederkamen in der Schule aussahen :-D

Damit ganz ganz liebe Grüüüüüüße aus la linda Argentina,
Besos, Henriette

Samstag, 20. September 2014

#42 - día del estudiante und cena


Hallo ihr Lieben! :-)
Wie geht's euch so?

So sah das dann zeitweise aus. Mal
 ist da nichts gegen einzuwenden,
aber auf Dauer tut das nicht Not
Wieder ist eine Schulwoche vorbei, die erste in der ich wirklich alle fünf Tage in der Schule war, wieder habe ich gefühlt nichts gelernt. Also in der Schule, fürs Leben bestimmt und Spanisch auch. Apropos Spanisch, es wird immer besser. Vor jetzt circa zwei (oder drei?) Wochen sind mir die Fortschritte das erste Mal richtig aufgefallen, da ich eine etwas längere Unterhaltung führen konnte. Natürlich fehlt immer noch sehr viel und bei mir ist es auch nicht so, wie ich es von vielen anderen Austauschschülern gehört habe, dass ich zwar alles verstehe, aber das Sprechen viel schwieriger ist. Es ist eher so, dass es ziemlich ausgewogen ist. Trotzdem fehlen noch gefühlt fast alle Vokabeln und auch recht viel Grammatik, aber es wird. Mit jedem einzelnen Tag. Und es ist sogar schon so, dass ich mit Leuten Gespräche über Smalltalk hinaus führen kann, was mich ziemlich freut, einfach weil dieses schweigen furchtbar ist.

Back to the topic. Die Woche war in der Schule wirklich langweilig, und Johannes (der Däne aus meinem Kurs) und ich haben das Gefühl, dass wir wirklich mit jedem Tag weniger machen. Manchmal sitzen die Lehrer auch einfach nur rum, aus mir unersichtlichen Gründen. Da lernt man dann schon die deutsche Härte zu schätzen haha :-D 
Die Tests werden gefühlt auch nur über den Stoff von Kopien geschrieben und ja. Ich schreib allerdings noch keine mit. 
coole Schuhe, oder?
Gestern, also am Freitag, war dann 'día del estudiante', das heißt es gab einen Acto (Zeremonie), für den jede Aula (Klassenraum, jeder Klassenraum wird von zwei Kursen genutzt) ein Thema bekommen und den Raum danach gestaltet hat (am Donnerstag, heißt Unterricht war da auch nicht). Unseres zum Beispiel war Peter Pan, dann gab es noch Monster AG, Micky Maus, Alice im Wunderland und einige andere. Weil ich blond bin war ich also Tinkerbell, klaaaar :-D 
Weshalb die Klassenräume gestaltet wurden leuchtet mir nicht ganz ein, denn keiner außer der eigenen Klasse hat es sich angeguckt, aber passt schon. Für den acto hat sich jeder Kurs eine Choreografie ausgedacht und die Leute die Lust hatten haben sie halt getanzt. Ich für meinen Teil hab mich ganz dezent gedrückt (wer meine motorischen Fähigkeiten kennt wird das sofort verstehen), aber hätte ich im Endeffekt gar nicht machen müssen, es ab nämlich recht viele Leute die die Choreo nicht so konnten, aber die haben es wenigstens versucht.Hinterher ist man immer schlauer ;-) Also, der acto bestand dann aus den Tänzen, dann wurden die reina und der rey (König und Königin) jedes Kurses der 4°, 5° und 6° und der Principal und die princesa jedes Kurses der 1°, 2° und 3° aufgerufen, durften nach vorne gehen, haben ein Foto machen lassen und sind wieder zurück gegangen. Von all jenen Prinzen und Prinzessinnen wurde dann das Prinzenpaar de la primavera und das Königspaar de la primavera gekürt. Dann gabs noch für alle Alfajores und Getränke frei und dann war das auch fertig :-D Also natürlich größer, aber es ist schwierig das jetzt alles zu beschreiben und sprengt den Rahmen. 

Hier, wo wir normalerweise Sport haben, finden alle actos statt (zumindest bis jetzt)
Regenbogen auf dem Weg
 Danach ging es nach Hause, irgendwann dann wieder los, nach Cordoba um meinen Rock für den Abend abzuholen. Denn am Abend sind mein Gastbruder, Meli und ich auf eine fiesta der Fuerza Aérea gegangen, schön offiziell mit Dresscode (langes Kleid, den hohen Schuhen durfte frau sich auch beim tanzen nicht entledigen) und drei Gängemenü, dementsprechend war auch der Tisch gedeckt.
Vorspeise und der Tisch!
Das Essen war ziemlich gut, ab und zu kamen durch den Lautsprecher ein paar Ansprachen, da es der día del cadete war. Später wurde dann noch getanzt. Ich fand es war ein super Abend, auch wenn ich vorher echt recht nervös war, wegen des Tanzens und weil alles so offiziell war, aber es war total gut, denn die Leute waren sehr nett und auch das tanzen war jetzt nicht so nur Walzer oder so. Es gab Discomusik, passte.

Morgen gehts dann nach Villa Carlos Paz, Frühling feiern. Noch hab ich keine Ahnung was da kommt, aber das werd ich ja noch rechtzeitig, nämlich dort, erfahren.

Ihr dürft äußerst gerne kommentieren oder euch sonst irgendwie zu Wort melden, darüber freu ich mich immer! :-)

Fühlt euch alle gedrückt, ich hab euch lieb und ihr fehlt hier und mir!
Küsse, Henriette

Dienstag, 16. September 2014

#41 - was so passiert ist

Buenas!
Ja, natürlich geht man zur Schule. Und das viele Stunden am Tag. Aber das hindert einen ja nicht daran, danach noch in die Nachbarstadt der Nachbarstadt zu fahren um Freunde zu besuchen und gemeinsam Empanadas zu verspeisen. Oder am Wochenende, da hat man ja Zeit und auch wenn man das Gefühl hat nichts zu tun, kommt plötzlich jemand mit einem Vorschlag daher und schon sitzt man im Auto nach Córdoba, nur um ein Foto abzuholen (Rossmann oder Media Markt aufsuchen, Bild auswählen, ausdrucken, bezahlen, gehen ist hier nicht so, man hat auch keinen Drucker und für Kopien müssen wir in der Schule bezahlen!) und danach noch auf einer Art Kunstmarkt vorbeizuschauen. Der war übrigens sehr schön, wirklich wahnsinnig kreativ und groß, habe zwar keine Fotos, da wir aber bald noch mal hinfahren, werd ich das dann nachholen. Aber allein schon Córdoba ist wahnsinnig schön, zumindest an den meisten Stellen.
Man kann sich aber auch mal ein Konzert von einem gewissen Mann namens Ricardo Arjona gönnen, man hat ja sonst nichts zu tun. Der Gute ist übrigens eher was für Leute (primär Frauen) mittleren Alters, die auf Gesülze stehen. Wurde mir zumindest gesagt, denn auf Anhieb hab ich nur jeweils zwei Wörter in zwei Liedern verstanden: einmal manteca (Butter) und bicicleta (Fahrrad), im selben Satz, und das andere Mal "pingüinos en la cama" (Pinguine im Bett, okay das sind mehr als zwei Wörter). Jaa, da fragt man sich schon was seinen Songwriter geritten hat. Heißt aber nicht, dass die Musik schlecht ist, denn ich kann mich auch verhört haben. Also hier könnt ihr euch bei Bedarf mal reinhören. Ansonsten fällt mir grade nichts weiteres der Kategorie "nebenbei" ein. Das war mal so um euch auf den neusten Stand zu bringen und diesen Blog nicht einstauben zu lassen. Achja, doch was, ich war im Zoo :-D
Ist nicht wirklich was anderes als ein deutscher Zoo, aber war schön, ich war dort mit ein paar chicamigas (noch nicht ganz Freundinnen, aber eben auch nicht nicht, im Spanischen kann man Wörter super verbinden, mein Favorit ist ja amigovios) aus meiner Schule. Das einzige andere waren ein blauer Papagei und dieser Tukan (?), aber es war auf jeden Fall schön, und auch schön zu sehen dass man sich die Freizeit durchaus anders als nur mit Tanzen und schlafen vertreiben kann.



In diesem Sinne, die allerliebsten Grüße in die Heimat,
Henriette♥

Sonntag, 7. September 2014

#40 - Cosquín & San Roque (30.08.) | Bilderflut!

Hallöööööööchen
Also, nachdem wir erstmal wieder ordentlich ausgeschlafen haben (was auch der fiesta am Vortag zu verdanken ist, und ich erwähne mal lieber nicht bis wann wir geschlafen haben), haben wir gegessen und dann ne Runde gegammelt. Wir hatten einfach nichts zu tun. Egal. Auf jeden Fall kam Alejandra irgendwann
zu mir und meinte "Vamos a las sierras, ...", zu deutsch "Wir fahren in die Berge, ..." die drei Punkte stehen jeweils für irgendwas mit Fotos, den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr :-D
Auf jeden Fall haben wir uns dann fertig gemacht und sind gegen 16:45 los gefahren. Außer dass es in die Sierras ginge hatte ich keine Ahnung, aber passt schon. Allein sierras klingt wie Musik in meinen Ohren.
Nach einer Weile (und nachdem wir tanken waren, dieser Fakt interessiert niemanden, aber ich habe eine Schwäche für Details, weshalb meine Tagebucheinträge auch immer viel zu lang sind, ebenfalls ein Fakt der k(aum)einen interessiert) haben wir angehalten, "para podés sacar unas fotos". Ein kleines Örtchen in den Sierras, aus dem Bilderbuch in die Natur gesetzt.





Nur damit ihr mal nen Eindruck habt, das war am Lago (See) San Roque.
Dann ging es auch schon weiter, zur Plaza Federal in San Roque. Auf dem Weg kamen auch noch einige Fotos zusammen.
Bilder des Weges

Plaza Federal
Jede Provinz Argentiniens ist hier mit einer argentinischen Flagge vertreten, am zweiten Mast (von rechts) seht ihr die Flagge von Córdoba

Meli, Alejandra und ich :-)

Meli und ich:-)

Holaaaaa

Auf dem Platz waren noch ein paar andere Menschen mit Skateboards, Fahrrädern etc.


Diese Bilder entstanden, bis auf die ersten beiden, alle von einem Aussichtstürmchen aus. War wirklich nur ein Türmchen, zehn Meter vielleicht und ich hätte noch mehr Bilder (sogar höchsten ein oder zwei Mal ein ähnliches Motiv), aber da kommt noch was und ich will den Rahmen ja nicht sprengen.

Dann ging es also weiter zum eigentlichen Ziel (welches ich ja auch erst dann als ein solches erfahren habe): Cosquín. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, fragt Google, denn ich weiß leider auch nicht mehr, außer dass es ein süßes Städtchen an einem Fluss (Río Cosquín, die Leute sind hier so kreativ mit den Namen :-P) ist. Dort haben wir eine Kollegin von Alejandra besucht, Meli und ich waren allerdings den Großteil der Zeit an beziehungsweise auf dem Fluss. 
Das meine ich mit im Fluss (Und was da gesprayt ist, ist nicht meine Meinung)

smukke (nein, das ist nicht spanisch, das ist dänisch)


Dort haben wir dann auch ein kleines spontanes "Fotoshooting" veranstaltet, bevor wir zurück gegangen sind und Mate getrunken haben. 

Es war wirklich ein sehr sehr schöner Tag, und ich bin meiner Gastfamilie sehr dankbar, dass sie es mir gezeigt haben. 

Küsse an euch!